Über das Projekt ZFD

Diese Webseite war die Kampagnenseite für die Abstimmung vom 2. Dezember 2001 über die Initiative «Solidarit&auuml;t schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)». Die Seite ist zur Information nach wie vor online.

Lesen Sie einen Kommentar zum Stand des Projektes aus dem Jahr 2005...

Einmischung?
 
Argumentarium
 

Ist ziviler Friedensdienst nicht Einmischung in fremde Angelegenheiten?

Ziviler Friedensdienst darf nicht Instrument nationaler Interessenpolitik sein, sondern muss einen anderen Ansatz verfolgen: «Frieden schaffen» ist ein anspruchsvoller Prozess, der langfristiges Engagement erfordert. Patentrezepte gibt es nicht. Aber je mehr lokale Friedenskräfte und Friedensdienstleistende voneinander lernen, um so eher finden sie heraus, wie die Gewaltspirale durchbrochen werden kann.

Der ZFD darf nur auf Einladung und im Einverständnis mit den Menschen vor Ort aktiv werden. Zudem begleitet eine unabhängige Kommission die Einsätze und die Ausbildung der FriedensdienstlerInnen.

Gewaltfreiheit setzt die Absprache mit den Betroffenen voraus. Der Friedensdienst setzt auf gegenseitige Lernprozesse, die den Umgang mit Konflikten verbessern.

 

 
http://www.zfd.ch/ last change: 04-Mar-2015