Über das Projekt ZFD

Diese Webseite war die Kampagnenseite für die Abstimmung vom 2. Dezember 2001 über die Initiative «Solidarit&auuml;t schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)». Die Seite ist zur Information nach wie vor online.

Lesen Sie einen Kommentar zum Stand des Projektes aus dem Jahr 2005...

Ausland/Inland?
 
Argumentarium
 

Sind Friedensdiensteinsätze auch im Inland möglich?

Friedensdienstleistende im Einsatz in der Schweiz sind keine Konkurrenz zu bestehenden Diensten wie Zivildienst, Arbeitslosenprogrammen oder Sozialeinsätzen, sondern eine sinnvolle Neuerung und Ergänzung. Ausgebildete KonfliktarbeiterInnen können in der Schweiz bei potentiellen, akuten oder nachlassenden Konflikten zum Einsatz kommen, also in der Prävention von Gewalt, in der aktuellen Konfliktbearbeitung sowie bei Versöhnungs- und Heilungsprozessen. Beispielsweise können zivile FriedensdienstlerInnen in folgenden Bereichen eingesetzt werden: Gewalt an Schulen (z.B. Animation, Aufsicht), Gewalt gegen Frauen (z.B. Präsenz in Gefahrenzonen, Prävention von Gewalt in Beziehungen), Gewalt in Quartieren (z.B. Förderung des Dialoges durch Animation von Quartieranlässen), Betreuung und Begleitung von Drogenabhängigen, Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen, Unterstützung der Arbeit von Friedensorganisationen, Wiederaufbauhilfe nach Natur-/Technikkatastrophen, Promotion der Völkerverständigung durch Organisation von freiwilligen Austauschprogrammen (vgl. SCI), alternative Berichterstattung zu Konfliktereignissen im Inland (Zeitung, Radio, TV) ...

Der ZFD trägt auch im Inland zur Erarbeitung eines sozialen Friedens bei, indem er aktiv bestehende Gewaltpotentiale mindert sowie Dialog und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und solidarischen Ausgleich zwischen Konfliktparteien fördert.

 

 
http://www.zfd.ch/ last change: 04-Mar-2015